Wir produzieren umweltfreundlichen Strom für Sie

Auf den Dächern von Ford Lückenotto
Auf den Dächern von Ford Lückenotto setzen Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe

Auf den Dächern von Ford Lückenotto an der Bielefelder Straße in Wiedenbrück ging eine Photovoltaikanlage ans Netz der VEW. Zum Beweis dafür, dass "Saft" drauf ist, leuchtete ein Strahler auf, als Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe auf den roten Knopf drückte.

 

Das Unternehmen setze das richtige Zeichen, mit Energie umzugehen, sagt er erfreut. Bisher würden nur fünf Prozent der Elektrizität aus regenerierbaren Quellen gewonnen. Im übrigen stehe es der Automobil-Industrie gut an, sich diesem Thema zuzuwenden. Das sei ein entscheidender Umweltfaktor und nicht nur eine Frage des Geldbeutels.

 

Unternehmer Hans Carree berichtete, der betriebswirtschaftlich sinnvolle Betrieb sei möglich geworden durch das Gesetz zur Förderung alternativer Energien. Es stelle eine Einspeisevergütung von 51 Cent pro Kilowattstunde sicher. Hinzu komme ein Zuschuss aus dem 100000-Dächer-Programm der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und eine zinslose Finanzierung über acht Jahre durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Zusammenarbeit mit der Volksbank. Umweltfreundliches Autohaus zu sein sei immer schon Ziel gewesen bei Lückenotto.

 

Vier Einfamilienhäuser können von der Anlage, die 20 Jahre halten soll und sich in neun Jahren amortisiert hat, in der heimischen Firma mit Strom versorgt werden. Bürgermeister Jostkleigrewe blickte in die Zukunft. Wenn man bedenke, wie viele Dachflächen es in der Stadt gebe, brauchte also nur auf jeder vierten eine Solaranlage installiert zu werden, und die Privathaushalte in Rheda-Wiedenbrück wären mit elektrischer Energie aus Sonnenkraft bedient.